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Geschichte des Instituts


(Dieser Text basiert auf einem Vortrag, den Prof. Dr. R. Keller anläßlich der Tagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft im Jahr 2000 in Bonn gehalten hat)

Als erster Professor für Zoologie und Mineralogie wurde Dr. med. Georg August Goldfuss 1818 berufen. Goldfuss hat bis zu seiner Berufung faunistisch über Käfer gearbeitet und u.a. Arbeiten über die Naturgeschichte der Säugetiere veröffentlicht. In Bonn verfasste er zwei umfangreiche Bücher, das „Handbuch der Zoologie“ (1820) und einen „Grundriss der Zoologie“ (1826, 2. Auflage 1834). Diese bildeten die Grundlage seiner zoologischen Vorlesungen. Als Lehr- und Forschungsstätte wählte er das Poppelsdorfer Schloss, in dem er ein für die damaligen Verhältnisse und im Vergleich mit anderen deutschen Universitäten sehr reichhaltiges Naturhistorisches Museum einrichtete. In seiner 1821 erschienenen, lesenswerten Schrift: „Ein Wort über die Bedeutung naturwissenschaftlicher Institute und über ihren Einfluss auf humane Bildung“ mit der er zum Besuch des Museums einlud, kommt sehr schön zum Ausdruck, dass es ihm ein wichtiges Anliegen war, den Naturwissenschaften den ihnen gebührenden Anteil an einer umfassenden Bildung des Menschen, also den humaniora zu sichern. Goldfuß starb 1848 in Bonn.

An der Philosophischen Fakultät in Bonn wurde Franz Hermann Troschel 1849 als Nachfolger von Goldfuss berufen. Er kam aus Berlin, wo er sich als Mitarbeiter von J. Müller 1844 habilitiert hatte. Troschel war hauptsächlich Systematiker. Seine Interessen galten u.a. zeitlebens den Mollusken. Schon in Berlin betreute er die „Jahresberichte über die Mollusken“ und gab von 1848 bis zu seinem Tode das „Wigmann‘sche Archiv für Naturgeschichte“ heraus. Aus seiner Zusammenarbeit mit J. Müller resultierten das „System der Asteriden„ (1842) und zwei Arbeiten über Fischsystematik („Horae ichthyologicae“, 1845, 1849). Es existieren weitere Arbeiten von ihm und Müller als Coautoren, was bemerkenswert ist, weil Müller fast alle seine Arbeiten als Einzelautor veröffentlicht hat. Troschel hat auch fossile Fische studiert. Ein wesentlicher Teil seiner Tätigkeit galt der Ausgestaltung und Verwaltung des Museums. Er ist auch später als Professor in Bonn mit J. Müller in Verbindung geblieben und hat noch 1853 mit ihm eine Exkursion nach Sizilien unternommen.

Nach Troschels Tod 1882 wurde Richard Hertwig aus Köngsberg als Nachfolger berufen, der übrigens; wie sein Bruder Oskar, zeitweise Schüler bzw. Mitarbeiter von Max Schultze gewesen war. Er blieb nur ein Semester, konnte also in Bonn kaum nachhaltige wissenschaftliche Akzente setzen. Er erwies jedoch der Zoologie insofern einen grossen Dienst, als er die Schaffung eines selbständigen Zoologischen und Vergleichend-Anatomischen Instituts durchsetzte, dass das alte Museum, die bisher alleinige Lehr- und Forschungsstätte war, ablöste. Ferner erreichte er, dass der Lehrstuhl für Vergleichende Anatomie der Medizinischen Fakultät mit dem neuen Institut verbunden wurde. Dieser Lehrstuhl war 1875 als Parallellehrstuhl in der Anatomie eingerichtet und mit dem berühmten Histologen Franz von Leydig besetzt worden, der vorher (seit 1857) als Ordinarius für Zoologie und Vergleichende Anatomie in Tübingen wirkte. Nach dem Weggang von Hertwig wurde ihm 1884 die Leitung des Zoologischen Instituts übertragen. Leydig war aufgrund seiner hervorragenden histologischen Pionierarbeiten frühzeitig zu höchstem Ansehen gelangt. Nach dem Urteil der Zeitgenossen (darunter Haeckel, der von ihm das Thema seiner medizinischen Dissertation „Über die Gewebe des Flusskrebses“ erhielt) war er eine bei allem Ruhm bescheiden gebliebene Persönlichkeit, die dennoch stark als Vorbild wirkte.

Leydig hatte sich vor allem mit seinem Werk „Lehrbuch der Histologie des Menschen und der Tiere“ (1857) einen Namen gemacht. An größeren Arbeiten aus der Bonner Zeit seien genannt: „Die Batrachier der deutschen Fauna“ (1877), „Untersuchungen zur Anatomie und Histologie der Tiere“ (1883), „Über die einheimischen Schlangen“ (1883). Das Spektrum dieser Arbeiten dokumentiert seine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Begriffe wie die Leydig-Zellen des Hodens und die Leydigsche Drüse der Selachier erinnern uns an diesen bedeutenden Wissenschaftler bis auf den heutigen Tag.

Nach Leydig’s Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1987 wurde noch im gleichen Jahr Hubert Ludwig als Ordinarius für Zoologie und Direktor der Zoologischen Museums berufen. Er kam aus Giessen, wohin er schon 1881 im Alter von 29 Jahren einen Ruf auf die o. Professur für Zoologie erhalten hatte. Bereits dem Studenten in Göttingen hatte sein Lehrer Semper eine umfangreiche Holothuriensammlung zur Bearbeitung anvertraut. Seine erste Schrift über diese Gruppe erschien 1874. In Bronn‘s Klassen und Ordnungen hat er dann von 1882-92 eine umfassende Darstellung der Holothurien publiziert, die als ein Klassiker der zoologischen Literatur gilt. Ludwig hat mit Ausnahme der Echinoidea, die er nur gelegentlich studierte, über alle übrigen Echinodermen-Gruppen detailliert gearbeitet. So erschienen seit 1880 wichtige Arbeiten über Crinoiden, Asteriden und Ophiuren. Im Jahre 1882 erhielt er für seine detaillierte Arbeit über die Entwicklung von Asterina gibbosa von der Larve bis zum fertigen Seestern den Preis der Göttinger Gesellschaft für Wissenschaften. Eine ausführliche Monographie der Seesterne für die Fauna und Flora des Golfs von Neapel erschien 1897. An der Zoologischen Station in Neapel hat Ludwig viele seiner Studien betrieben.

Ludwig galt zweifellos als der herausragende Echinodermen-Kenner seiner Zeit in Deutschland. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass ihm wertvolle Expeditionensausbeuten zur Bearbeitung übergeben wurden, so z.B. Material von den Reisen Agassiz’s, der Albatros-Expedition 1895 und der Tiefseeexpedition der Valdivia. Eine erste Schrift über Tiefseeformen legte er 1910 vor, ein Abschluss dieser Arbeiten wurde durch seinen plötzlichen Tod im Jahre 1913 verhindert. Er war nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler, sondern, nach dem Zeugnis seiner Kollegen, eine sehr fähiger, pflichtbewußter Institutsdirektor und Inhaber sonstiger akademischer Ämter. Unter seiner Leitung hatte das Institut durch Heranziehen hervorragender Zoologen wie W. Voigt, A. Borgert, A. Strobel und W.J. Schmidt beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Ludwig gehörte übrigens zu der kleinen Minderheit von Professoren, die das Frauenstudium befürworteten. Im Jahr 1899 stellte er Maria Gräfin von Linden als erste Assistentin an der Universität Bonn ein. Die Gräfin wurde 1908 Leiterin des Parasitologischen Labors der Medizinischen Fakultät, und 1910 wurde sie zur ersten Professorin in Bonn ernannt.

Auf Ludwig folgte im Jahre 1914 Richard Hesse, einer der bekanntesten Zoologen der ersten Jahrhunderthälfte, auf dem Lehrstuhl für Zoologie. Sein Wirken war beeinträchtigt durch den Verfall des Poppelsdorfer Schlosses und der Sammlungen infolge Geldmangels in der Kriegs-und Nachkriegszeit. Hesse und W. Voigt haben sehr viel Zeit und Mühe darauf verwenden müssen, die Situation zu verbessern. Eine herausragende wissenschaftliche Leistung aus dieser Zeit war Hesse’s Buch „Tiergeographie auf ökologischer Grundlage“ (1924 bei Fischer erschienen ), ein wegweisendes, einflussreiches Werk. Seine Bedeutung erhellt u.a. daraus, dass es noch 1951 in aktualisierter Form neu aufgelegt wurde (Ecological Animal Geography, John Wiley & Sons, N.Y.). Hesse förderte auch die vergleichende Tierphysiologie durch Einrichtung einer Abteilung, die Paul Krüger unterstellt wurde. 1926 folgte Hesse einem Ruf nach Berlin. Für die folgenden zwei Jahre wurde Adolf Borgert, der sich bereits 1897 in Bonn unter Ludwig habilitiert hatte und 1907 zum a.o. Professor ernannt worden war, die Leitung des Zoologischen Instituts übertragen. Borgert war Plankton- und Protozoenforscher. Bei den tripyleen Radiolarien entdeckte er die endomitotische Chromosomenvermehrung und dokumentierte sie mit beispielhafter Exaktheit. Er begründete damit in Bonn die Protozoenforschung, die bis in die jüngste Zeit fortgesetzt wurde.

Auf Borgert folgte im Jahre 1928 August Reichensperger als Institutsdirektor. Er hatte in Bonn studiert und bei Ludwig über Echinodermen gearbeitet. Mit diesen Arbeiten habilitierte er sich 1908 in Bonn. Danach hat er sein Arbeitsgebiet radikal gewechselt und sich dem Studium der sozialen Insekten, besonders der Ameisen, und der Myrmecophilen und Termitophilen gewidmet, einem Gebiet, dem er sein Leben lang treu bleiben sollte. Besonders interessierten ihn die Käferfamilien Paussidae, Histeridae und Staphylinidae und ihre Anpassungen an das Leben im Insektenstaat. Reichensperger war 1919 einem Ruf an die Universität Fribourg gefolgt, von wo er 1928 zurück an seine Bonner Heimatuniversität kam. Ihm oblag es zunächst, die Arbeitsbedingungen im Institut durch räumliche Sanierung und Modernisierung der Ausstattung zu verbessern. In dem modernisierten Institut fanden neue Mitarbeiter und Kollegen eine Wirkungsstätte, so H. Wurmbach, der die Abteilung für Entwicklungsgeschichte und-physiologie übernahm, und C. Heidermanns, der die Tierphysiologie als Nachfolger des mit R. Hesse nach Berlin gegangenen P. Krüger vertrat. Unter Reichensperger wurde das Parasitologische Laboratorium der Medizinischen Fakultät nach der Pensionierung der Gräfin von Linden 1933 dem Zoologischen Institut als Abteilung angegliedert. Mit der Leitung dieser Abteilung wurde Rudolf Lehmensick betraut, der dieses Amt 32 Jahre bis zu seiner Pensionierung 1965 ausübte. Aus dieser Zeit genannt werden muss auch K. Grell, der sich 1943 habilitierte und später in Tübingen (ab 1957) zum bekanntesten und einflussreichsten Protozoologen der Nachkriegszeit wurde. Leider wurden die Früchte der Bemühungen Reichensperger’s um die Modernisierung des Poppelsdorfer Instituts durch schwere Zerstörung im 2. Weltkrieg weitgehend zunichte gemacht. Er wurde 1949 emeritiert.

Die Nachfolge von A. Reichensperger trat noch 1949 Rolf Danneel an. Er hatte sich 1935 in Königsberg für das Fach Chemie habilitiert, und danach am Institut für Biologie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin-Dahlem und in Göttingen gearbeitet. Danneel arbeitete hauptsächlich an Säugern über Pigmentsynthese, Fellpigmentierung und ihre genetischen Grundlagen, Farbmusterbildung sowie über Augenfarbmutanten bei Drosophila. Er baute das zerstörte Institut wieder auf, bildete eine große Zahl von Schülern heran und förderte von seinem Vorgänger übernommene Kollegen. Von den im Danneelschen Institut ausgebildeten und später auf Professuren an anderen Universitäten berufenen Zoologen seien genannt: A. Wessing (nach Giessen), G. Cleffmann (über Tübingen nach Giessen), und E.J. Kullmann (nach Kiel). In Danneels Amtszeit kam es auch durch Umwandlung bzw.Einrichtung von neuen Stellen zu einer erheblichen Ausweitung und Diversifizierung der Bonner Zoologie. In den Jahren 1959-1969 kam eine Reihe von Kollegen in bestehende und neugeschaffene Stellen, die früher oder später zu Abteilungen bzw. Professuren wurden. Diese waren: (Jahreszahl der Habilitation und Pensionierung bzw. Emeritierung in Klammern): E. Scholtysek (62-85), ein Protozoologe, der eine sehr rege wissenschaftliche Aktivität entfaltete und viele Auslandskontakte hatte; N. Weissenfels (59-92), der die Abteilung für Entwicklungsgeschichte innehatte und der sich hauptsächlich durch seine cytologischen und entwicklungsgeschichtlichen Studien an Süsswasserschwämmen einen Namen machte, G. Stein (66-90), ein Entomologe; E. Wendt (65-90), ein Strahlenbiologe; J. Niethammer (69-92), der die vergleichende Anatomie und Systematik von Säugetieren vertrat; H.M. Zippelius (68-87), die auf verschiedenen Gebiete der Verhaltensbiologie arbeitete. Ausser Frau Zippelius waren diese Kollegen alle aus dem Bonner Institut hervorgegangen. In den Jahren 1987-1992 kam es durch Pensionierung bzw. Emeritierung dieser Stelleninhaber in einem relativ kurzen Zeitraum durch Berufung auswärtiger Kollegen zu einem umfassenden Wechsel in der Dozentenschaft des Zoologischen Instituts. Lediglich die C4-Stelle von E. Scholtysek wurde in die Botanik transferiert, womit die protozoologische Tradition ein Ende fand. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es sonst bis heute erfreulicherweise nicht zu Streichungen oder Umwandlungen von Hochschullehrerstellen der Zoologie gekommen ist.

Es ist ferner Danneel zu verdanken, dass aus der von R. Lehmensick geleiteten Parasitologischen Abteilung ein eigenständiges Institut wurde, das Institut für Angewandte Zoologie, in dessen Neubau Werner Kloft, der aus Würzburg berufen wurde, 1965 als Direktor Einzug hielt. Im gleichen Jahr wurde Hermann Wurmbach, der langjährige Leiter der Abteilung für Entwicklungsgeschichte, als Direktor an das Institut für Landwirtschaftliche Zoologie berufen. Wurmbach hat sich u.a. durch sein bekanntes „Lehrbuch der Speziellen Zoologie“, das 1957 in erster Auflage erschien, einen Namen gemacht. Um bei diesem Institut zu bleiben: Die Amtszeit Wurmbachs endete 1971, und als sein Nachfolger wurde 1972 Hartmut Bick berufen, der ebenfalls aus dem Zoologischen Institut stammte. Bicks Arbeitsgebiete waren Süsswasserökologie und Protozoologie. Als langjähriger Vorsitzender des Rats für Umweltfragen der Bundesrepublik hat er sich grosse Verdienste erworben. Bick wurde 1995 emiritiert, als sein Nachfolger kam 1996 Dieter Wittmann aus Tübingen.

Am Zoologischen Institut folgte nach Danneels Emeritierung Hans Schneider aus Tübingen im Jahre 1970 als Direktor. Sein Hauptarbeitsgebiet war (und ist) die Bioakustik von Froschlurchen in Verbindung mit verhaltensphysiologischen, systematischen und tiergeographischen Problemen. Mit ihm kam der Neuro- und Sinnesphysiologe Uwe Schmidt aus Tübingen. Er arbeitet morphologisch und sinnesphysiologisch an Mäusen und blutsaugenden Federmäusen. Noch vor Ablauf der Amtszeit von Schneider kam es zur Neubesetzung der bereits erwähnten Hochschullehrerstellen aus der Ära Danneel. Die Neuberufenen sind: Hans-Georg Heinzel (1990, Neurophysiologe, Spezialgebiet ist das stomatogastrische System der Crustaceen), Steven F. Perry (1994, Funktionsmorphologie, insbesondere von Atmungsorganen); Norbert Koch (1990, Immunbiologie). Anne Rasa (1990, Verhaltensbiologie). Die Besetzung der Professur für Entwicklungsbiologie (Nachfolge Weissenfels) gelang erst 1999 nach 7-jährigen Vakanz. Berufen wurde Michael Hoch, der aus der Jäckle-Schule in Göttingen stammt. Mit seiner Berufung konnte der langgehegte Wunsch, die molekulare Entwicklungsbiologie von Drosophila in Bonn zu etablieren, endlich verwirklicht werden. Während der Amtszeit Schneiders wurden seine Schüler W. Walkowiak, R. Entzeroth und N. Sinsch auf auswärtige Professuren nach Köln, Dresden u. Koblenz berufen. H. Mehlhorn, der Schüler von Scholtysek war, ging nach Düsseldorf und später nach Bochum. H. Schneider war 1985/86 Präsident der DZG. Er wurde 1994 emeritiert. Noch im gleichen Jahr wurde der Neuro- und Sinnesphysiologe Horst Bleckmann als sein Nachfolger berufen. Zusammen mit den Gruppen von U. Schmidt und H.-G. Heinzel ist damit, ganz im Sinne des Entwicklungsplans der Fachgruppe Biologie, die Neurobiologie und Sinnesphysiologie zu einem Schwerpunkt der Bonner Zoologie geworden. Neue Akzente wurden gesetzt durch die Etablierung der Immunbiologie (N. Koch) und der molekularen Entwicklungsbiologie (M. Hoch).

 

 

 

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